Padborg 23.08.2014

Die nächste Runde soll beginnen! Es geht wieder einmal nach Padborg, nur dass Florian Lüth diesmal als Fahrer fungierte. Benjamin Möller konnte das Wochenende leider nicht fahren, da er privat unterwegs war. Auch Tobias Schmidt war verhindert und dann gingen die zwei Verbliebenen auf Tour. Wir können verkünden, dass wir ein neues Team-Mitglied erworben haben, dieser heißt Kevin Brandt. Florian Lüth holte am Freitag den Trailer und lud das Fahrzeug auf. Auch das Werkzeug und die Reifen packte er ein. Da es ein regnerisches Wochenende werden sollte durften die Regenreifen nicht fehlen. Um 3.30Uhr ging es Samstag los und um 4.00Uhr sammelte Florian Lüth Kevin in Hamburg ein und los ging es nach Dänemark. Zwischendurch machten sie eine Snack-Pause auf einem Autohof. Sie erreichten Padborg um 6.40Uhr.

Sie bauten den Pavillon auf, danach meldete Florian Lüth sich an und dann wurde das Fahrzeug abgeladen, sowie Reifen und Werkzeug. Kevin Brandt fuhr zur technischen Abnahme und derweil ging Florian Lüth zur Fahrerbesprechung. Kevin Brandt war sehr aufgeregt, da es seine erste Veranstaltung war und etwas traurig, da er sich keinen Helm im Vorwege besorgen konnte.

Der erste Turn begann und da die Strecke nass war und wir mit Semi Sliks unterwegs waren, war es sehr rutschig und Florian Lüth hatte großen Respekt vor dem Fahren. Alle Fahrer fuhren sehr vorsichtig. Florian Lüth blieb nicht lange auf der Strecke, da das Fahrzeug hohen Kraftstoffvelust  anzeigte. Also beendete er den Turn vorzeitig, um mit Kevin das Fahrzeug zu checken. Dabei kam heraus, dass das Kraftstoffsystem in Ordnung war und dass die Tankanzeige spon. Währenddessen hat Florian Lüth alte Bekannte von der Rennstrecke getroffen, diese Kevin Brandt einen Helm liehen. Kevin Brandt freute sich ungemein, nun durfte er doch noch mitfahren.

Zweiter Turn! Bei der Fahrt zur Boxengasse traten Geräusche an der Hinterachse auf und es ging umgehend wieder zurück ins Fahrerlager. Florian Lüth ging den Geräuschen auf die Spur, dieses kam von den Bremsbelegen und konnte ignoriert werden. Als sie wieder auf die Strecke wollten, wurde der Turn wegen starken Regens beendet und so hielten Florian Lüth und Kevin Brandt den Pavillon fest, da er trotz Sicherung die Standfestigkeit verlor.

Für den dritten Turn bauten die Jungs die Regenreifen auf und fuhren los. Mit den Reifen hatte Florian Lüth ein besseres und sichereres Fahrgefühl. Das Fahrzeug hatte wesentlich mehr Grip, dennoch brach das Heck ab und an aus. Kevin Brandt hatte Spaß und damit Blut geleckt. Sie beendeten den Turn ohne Probleme und fuhren ihre Bestzeit von 1.24,6min. Als sie ins Fahrerlager kamen waren die Regenreifen abgefahren und so mussten sie wieder auf Semi Sliks wechseln.

Im vierten Turn wurde es nass. Es regnete. Das Heck brach nun des Öfteren aus, was Kevin Brandt nicht störte. Er war amüsiert und Florian Lüth begann für seine Drift-Veranstaltungen zu üben.

Der fünfte Turn war der letzte. Florian Lüth fuhr noch einmal alleine. Er nutzte die Chance das Rausbeschleunigen aus der Kurve mit leicht querstehendem Heck zu üben. Des Weiteren versuchte er eine weitere schnelle Runde zu fahren, dies war jedoch nicht möglich und die Zeiten lagen zwischen 1.30min und 1.40min. Im Verlauf über alle Turns gab es viele Dreher von anderen Fahrzeugen und auch viele Defekte der Fahrzeuge.

Wegen des Wetters packten die Jungs nach dem fünften Turn zusammen, luden das Fahrzeug auf und fuhren gegen 15.30Uhr wieder nach Hamburg.

Sie kamen erst um 19.30Uhr an der Halle an, da eine Veranstaltung in Hamburg den Verkehr lahm legte. Dann räumten sie die Werkzeuge und Reifen weg und luden das Fahrzeug ab. Nach einer weiteren Betrachtung der Regenreifen, war deutlich… es müssen neue her!

Wir haben einen weiteren Tag an der Rennstrecke gemeistert und dass bei typisch dänischem Wetter. Der Spaß wurde uns von dem Wetter keinesfalls  verdorben, da es für Übungszwecke ideal war und auch Kevin Brandt konnte einen Einblick in beide Bereiche des Fahrens erlangen. Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen!